Was der Rasen im Frühjahr braucht

Was der Rasen im Frühjahr braucht

Nach diesem langen Winter ist der Rasen um diese Zeit mehr als dankbar für eine kleine Frühjahrskur. Zunächst sollte der strapazierte Rasen von abgestorbenen Pflanzenteilen und auch restlichem Laub befreit werden. Wenn der Boden erst einmal abgetrocknet ist, kommt auch wieder einmal der Rasenmäher zum Einsatz. Allerdings sollte man es zu dieser Zeit noch nicht übertreiben, und der Rasen sollte allerhöchstens pro Arbeitsgang um ein Drittel gekürzt werden. Bei einem ganz normalen Gebrauchsrasen hat sich eine Höhe von vier bis fünf Zentimeter bewährt. Oft kommt es vor, dass sich im Rasen eine recht dicke Filzschicht bildet. Durch sie wird verhindert, dass Nährstoffe, Luft und auch Wasser an die Gräserwurzeln kommen. Daher ist es wichtig, dass man nach dem ersten oder zweiten Schnitt den Vertikutierer zum Einsatz kommen lässt. Dabei werden durch eine rotierende Messerwalze Moos, abgestorbene Pflanzenteile und auch altes Schnittgut herausgerupft.
Der Boden kann danach wieder atmen, denn er wird nur wenige Millimeter tief angeritzt, was aber vollkommen ausreicht. Den Filz nimmt man dann ganz einfach mit dem Rasenmäher auf oder man kann ihn einfach abrechen. Ist die Erde lehmig und verdichtet sollte man zusätzlich eine etwa ein Zentimeter dicke Schicht aus Quarzsand mit einrechen. So wird die komplette Bodenstrukur etwas gelockert. Keine Angst sollte man bekommen, wenn der Rasen nach dem Vertikutieren zerrupft und braun aussieht. Er erholt sich sehr schnell wieder. Wer den Vorgang etwas beschleunigen möchte, der kann dem vertikutierten Rasen etwas Langzeitdünger verabreichen. Wer gerade erst seinen Rasen neu aussät sollte auf jeden Fall darauf achten, dass er eine robuste Sorte verwendet, die sehr strapazierfähig ist, so wird man lange Zeit Freude an seinem Rasen haben.


Foto Quelle DarkSideX

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