Essbare Zierquitten – am besten ganz behutsam auslichten

© kanegen
In vielen Obstgärten kann man sie finden – die Zierquitte. Sie ist recht beliebt, denn die Früchte der essbaren Zierquitte besitzen einen weitaus höheren Gehalt an Vitamin C als beispielsweise Zitronen, und es ist sogar mehr Pektin enthalten als in Äpfeln. Wer gerne Marmeladen oder auch Gelee herstellt, der wird die Zierquitte lieben, denn auch ohne irgendeine Zugabe von Geliermitteln gelingt das Einkochen ohne Probleme. Eine Sorte, die nahezu dornenlose Sorte "Cido"wird gerne als "Zitrone des Nordens" bezeichnet, da sie besonders große Früchte hat, die leicht zu verarbeiten sind. Diese Sträucher gedeihen auf wirklich jedem Boden, noch dazu sind sie weitaus pflegeleichter als die echten Quitten, und im Frühjahr sind ihre rosa- bis orangefarbenen Schalenblüten ein richtiger Blickfang. Leider vergreisen Zierquitten recht schnell, und daher ist es ratsam, die alle zwei Jahre auszulichten, da sie sonst weniger Früchte tragen. Wenn man sich an diesen Rhythmus hält, dann bleibt die Wuchsform erhalten, und der Eingriff ist eher gering. Der beste Schnittzeitpunkt ist Ende Februar bis Mitte März, denn so stört man das Brutgeschäft der Vögel nicht. Die älteren Astpartien entfernt man nah am Boden, und Seitentriebe, die nach innen wachsen oder überhängen sollte man direkt an der Basis kappen. Man kann sie auch auf junge Triebe umleiten. Nur die Triebspitzen sollten nicht eingekürzt werden. Dann kann es nämlich passieren, dass im oberen Teil unzählige Triebe erscheinen, und die Basis verkahlt in der Zeit.
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